Rahmenbedingungen und Modalitäten

Anerkennung von Praktika:

Für die Lehr:werkstatt werden nach Ableisten des ganzen Schuljahres das Orientierungspraktikum und das pädagogisch-didaktische Praktikum von den Praktikumsämtern der MB-Dienststellen und Universitäten anerkannt. Nicht anerkannt wird das studienbegleitende Praktikum.

Begleitseminar:

Für die Lehr:werker wird an den Universitäten zur engen Verzahnung und Reflexion von Theorie und Praxis eine Begleitveranstaltung angeboten.

Dauer und Umfang der Lehr:werkstatt:

Die Lehr:werkstatt erstreckt sich über ein gesamtes Schuljahr. Während der Semesterferien (zu Schulbeginn, rund um die Osterferien) finden die Blockphasen an der Schule statt. Während des Semesters sind die Lehr:werker mindestens fünf Unterrichtsstunden an der Schule. Je nach Vereinbarung im Tandem kann die Präsenz im Unterricht auf einen oder mehrere Tage verteilt werden. Darüber hinaus sollen die Lehr:werker auch an Elternsprechtagen oder schulischen Veranstaltungen teilnehmen, um eng in das Schulleben eingebunden zu sein. Insgesamt beläuft sich der Aufwand auf mind. 220 Stunden. Dies entspricht dem Aufwand des Orientierungs- und des pädagogisch-didaktischen Praktikums.

Einverständnis der Schulleitung:

Lehrkräfte, die sich für die Lehr:werkstatt bewerben, stellen sicher, dass sie über das Einverständnis ihrer Schulleitung verfügen. (Information für die Schulleitung)

Fahrtkosten:

Es werden keine Fahrtkosten erstattet.

Feedback:

Lehr:werker und Lehr:mentoren sollen sich regelmäßig Feedback geben. Die Regeln dafür vereinbaren sie zu Beginn ihrer Zusammenarbeit. Zum Halbjahr und am Ende des Schuljahres sollte ein umfassenderes Feedback im Rahmen eines Entwicklungsgesprächs gegeben werden, das auch dazu genutzt werden kann, die fachliche und persönliche Eignung des Lehr:werkers zu reflektieren.

Haftpflichtversicherung:

Die Lehr:werker tragen Sorge, dass sie über eine gültige Haftpflichtversicherung verfügen. Darüber sind Schäden abgesichert, die sie selbst verursachen. Die Haftpflichtversicherung kann ggf. auch um eine Schlüsselversicherung (für den Schulschlüssel) erweitert werden. Für eventuelle Unfälle, die ihnen auf dem Schulweg oder in der Schule zustoßen, gilt eine eigene Unfallversicherung, die über die Praktikumsämter abgewickelt wird. 

Intensivpraktikum der LMU:

Die Lehr:werkstatt und das Intensivpraktikum der LMU in München sind zwei voneinander unabhängige und alternative Programme. Eine gleichzeitige Teilnahme an beiden Programmen ist nicht möglich.

Schlüsselversicherung:

Wenn die Lehr:werker einen Schulschlüssel ausgehändigt bekommen, sollten sie unbedingt selbständig dafür Sorge tragen, dass sie über eine Schlüsselversicherung verfügen, die bei Verlust oder Diebstahl greift. Dieser Schutz kann meist in die private Haftpflichtversicherung aufgenommen werden, oder ist über die Mitgliederleistungen der Lehrer- und Pädagogenverbände abgedeckt (siehe hierzu www.bpv.de, www.brlv.de, www.bllv.de).

Unfallversicherung:

Für die Dauer der Lehr:werkstatt sind die Lehr:werker über die Praktikumsämter unfallversichert. Dieser Schutz greift für eventuelle Unfälle, die ihnen auf dem Schulweg oder in der Schule zustoßen. Er gilt nicht für Schäden, die sie selbst verursachen.

Veranstaltungen:

Zu Beginn der Lehr:werkstatt findet ein Einführungsworkshop statt, an dem das Kennenlernen der Tandems und der Teilnehmer untereinander im Vordergrund stehen, aber auch die Vereinbarung von verbindlichen Elementen und Eckdaten in der Zusammenarbeit ihren Platz hat. Die Teilnahme ist hier für beide Tandempartner verpflichtend. Im Laufe des Jahres werden verschiedene Kompetenzworkshops angeboten. Für die Lehr:werker ist die Teilnahme daran verpflichtend, für die Lehr:mentoren freiwillig. Die MB-Dienststellen erkennen die Kompetenzworkshops als Lehrerfortbildungen an. Teilnahmebestätigungen werden ausgestellt. Die feierliche Abschlussveranstaltung rundet das Jahr mit einer Vergabe der Zertifikate ab. 

Zeitpunkt:

Die Studierenden müssen zu Beginn ihres Lehr:werkstatt-Jahres mindestens im dritten Fachsemester sein. 

Zertifikat:

Die Lehr:werker erhalten am Ende der Lehr:werkstatt von ihrem Lehr:mentor ein Zertfikat, das auch über die fachlichen und persönlichen Qualifikationen Auskunft gibt und ggf. auf dem nichtschulischen Arbeitsmarkt hilfreich ist. 

Alle Punkte werden in dem Dokument „Verbindliche Teilnahmebedingungen" nochmals zusammengefasst und sind für alle Teilnehmer der Lehr:werkstatt gültig.

Wir werden wunderbar ins Kollegium eingebunden und halten selbst Unterricht, was das Zeug hält. Mir persönlich macht das Praktikum super viel Spaß und es bringt unglaublich viel. Ich bin froh, die bisher gemachten Erfahrungen nicht erst im Referendariat zu machen. [...] Auch die begleitenden Angebote erleichtern es mir, Schritt für Schritt in die Lehrerrolle hineinzuwachsen.

Lehr:werkerin

Vielen Dank für den wunderbaren Workshop. Ich bin eher skeptisch in die Veranstaltung gegangen, weil ich mit Fortbildungen bisher vor allem negative Erfahrungen gemacht habe, bin aber dann am Ende des Tages begeistert gewesen wegen der inhaltlichen und organisatorischen Professionalität Ihres Angebots. Meiner Lehr:werkerin und mir hat die Teilnahme sehr viel gebracht.

Lehr:mentor

Das aus meiner Sicht größte Plus der Lehrwerkstatt ist, dass man die Möglichkeit bekommt eine Klasse über ein Schuljahr zu begleiten. Man kann individuelle Fortschritte beobachten, eine persönliche Beziehung zu den Schülern aufbauen und lernt vor allem deren Namen kennen, was den Alltag ungemein erleichtert.

Lehr:werker

Weiterführende Informationen